RADIERUNG

Radierung mit gesundheitsneutralen Materialien

Die Jahrhunderte alte Technik der Radierung erfährt seit den 1990er Jahren eine stete Fortentwicklung im Bereich Umweltverträglichkeit der eingesetzten Chemikalien. Die 340 Gramm Druckwerkstatt verzichtet auf mineralölbasierte Ätzgründe  zugunsten von wasserlöslichen und lösemittelfreien Acrylgründen. Die, im Vergleich mit den klassischen Materialien, relativ gesundheitsfreundlichen Verfahren bringen neue Varianten der klassischen Radiertechniken hervor. In den einwöchige Fortbildungen werden Alternativen zu den herkömmlichen Hartgrund-, Weichgrund- (vernis mou), und Aquatintaverfahren vorgestellt. Die neuen Materialien eröffnen auch einige neue Möglichkeiten, mit denen während des fünftägigen Kurses experimentiert werden kann. Als weitere Option kommt die Mehrplatten- Farbradierung, sowie die Fotogravüre, das Übertragen fotografischer Vorlagen auf Kupfer- oder Zinkplatten, die dann geätzt werden, hinzu.

Die Fortbildung ist für Lehrerinnen und Lehrer, die an dem zusätzlichen Themenbereich Kunstunterricht an schulischen und außerschulischen Institutionen interessiert sind, geeignet.

Einzelne Teilbereiche werden in Wochenend-Workshops vermittelt.